

Wie alles angefangen hat wird wohl nie vergessen werden.Eine Verkettung von Umständen die letztendlich zum gewünschten Traumhund geführt haben.
ie Vorraussetzungen waren schon mal total unterschiedlich. Marko hatte schon einige Hundeerfahrung und auch den Wunsch, wieder einen Hund zu haben. Bei mir das absolute Gegenteil, ich hatte nie einen und ehrlich gesagt eher Angst vor Hunden. Aber der Virus "Hund" kann ganz schön ansteckend sein...
Aber welche Rasse ist die Richtige....????
Und wieder einmal klafften unsere Vorstellungen weit auseinander... Was ich mir rein größenmäßig hätte vorstellen können, lief für Marko gar nicht in der Kategorie Hund und seine Wünsche trieben mir den Angstschweiß auf die Stirn...
Und dann lasen wir in einer Zeitschrift über Laborbeagle...
Es folgten eine Menge langer Gespräche und ein Anruf bei der im Artikel angegebenen Telefonnummer. Auf diesem Weg erfuhren wir, das es auch in Berlin einen Verein gibt, der Laborbeagle vermittelt. Tja und nach einem weiteren Gespräch war die Entscheidung gefallen...wir wollten einem Laborbeagle ein schönes Leben bei uns geben! Als wir dort anriefen, erklärte uns Frau S..., wie das Ganze vonstatten geht...und das war nicht so einfach, wie wir uns das vorstellten. Zunächst riet sie uns, nach einem ausfürlichen Gespräch, das Ganze noch einmal in Ruhe zu überdenken und uns erst dann wieder zu melden, wenn unsere Entscheidung wirklich ernsthaft wäre.
Das taten wir und bei einem weiteren Telefongespräch wurde ein umfangreicher Fragebogen abgearbeitet, welcher dann an die Verantwortliche für die Vermittlung ging.Nun hieß es erstmal warten, denn man weiß nie wann wieder Hunde aus dem Labor "entlassen" werden.Und dann ging doch irgendwie alles schneller als erwartet...ein Anruf...es gibt einen Notfall...wir kommen in Frage...ja oder nein?
Also ab ins Auto und Leine, Halsband, Futternapf und Futter kaufen. Und dann fuhren wir mit einem Mix der verschiedensten Gefühle im Bauch nach Berlin, um uns mit Frau Scheel zu treffen, die das letzte Wort bei der Vermittlung der Hunde spricht.
Übrigens hieß es im Vorfeld, wenn alles stimmt, können wir den Hund gleich mitnehmen.
So zogen wir also los bei Affenhitze in Richtung Kanal und hatten alsbald die Leinen der Hunde in der Hand. Das Gespräch das folgte ist im Nachhinein in wenige Worte zu fassen...der Beagle ist ein ganz furchtbarer Hund und wir sind ja nun also echt nicht die Richtigen für diese Rasse, sollten uns doch besser einen Schäferhund anschaffen! Und egal was wir so sagten und fragten...eh alles falsch und Blödsinn. Wieder vor dem Haus kam dann der Satz, der wohl sehr gönnerhaft klingen sollte, sie würde es sich noch mal überlegen...
Nein danke! Ohne groß darüber zu disskutieren war für uns klar, mit dieser Frau wollen wir nichts mehr zu tun haben. Eigentlich schade, wenn Interessenten für die Hunde so abgeschreckt werden und da sind wir beileibe nicht die Einzigsten.
Die Heimfahrt war dann recht emotional, denn für uns stand vorher eigentlich fest, das wir auf dem Rückweg nicht alleine im Auto sitzen würden.
Um uns nun ein wenig abzulenken, fuhren wir gleich noch ins Tierheim Märkisch Buchholz. Man weiß ja nie...
Überraschenderweise gab man uns hier die Telefonnummer zweier Damen, die einen Welpen, der Beagle-ähnlich werden soll, zu vermitteln hätten. Per Anruf verabredeten wir uns für den nächsten Tag und wollten die kleine "Emma" kennenlernen...
Doch es kam alles gaaanz anders...
Die war auch echt niedlich und wie wir nun erfuhren, ein unüberlegtes Mitbringsel eines polnischen Handwerkers. Ob sie Beagle-ähnlich werden würde? Na wohl eher in die Richtung Dackel, also nicht so wirklich das, was wir ursprünglich wollten. So drehte sich dann auch das Gespräch zum größten Teil um Chico, von dem wir total begeistert waren, doch der stand hier nicht zur Vermittlung...
Auch die beiden netten Damen hatten das wohl richtig eingeschätzt und als wir ein paar Tage später telefonierten, um mitzuteilen dass wir uns nicht für Emma entschieden haben, sagten Sie, das wäre auch ihre Meinung und wir sollten wohl wirklich besser einen Beagle haben.

Benny im Juni 2006
Also legten wir jetzt mal so richtig los...
Wir hatten uns inzwischen im Internet über Züchter informiert und im Haustieranzeiger inseriert. Nach so einigen Telefonaten und email-Kontakten(auch mit dubiosen Händlern aus Polen, Belgien und der Slowakei) hatten wir nun einen Termin mit einer Züchterin in Lehnin, aus deren Zucht auch der tolle Chico stammt. Hier gab es einen Wurf Welpen, den wir uns anschauen konnten.
Also wieder mal in Vorfreude ins Auto und ab die Post...
Benny wir kommen!!!!
Die Züchterin hatte eine imposante Meute von ca. 10 Beagle, 2 Golden Retriever und eine alte ehrwürdige Dogge.
...und dann standen wir also in der Kinderstube...5 zuckersüße Welpen...einer niedlicher als der andere...die Qual der Wahl...ach nein...es war nur ein kleiner Rüde dabei...und wir wußten:
DER SOLLTE ES SEIN!!!

Dieser kleine Kerl, ein Produkt der Liebe zwischen
&
hat uns sofort erobert.
Nun hieß es Gas geben und alles für unseren kleinen Racker vorbereiten. Wir zogen in unsere neue Wohnung(allerdings nicht nur wegen Benny...) und das war einige Arbeit. Marko verlegte noch bis zum letzten Tag das Laminat im Flur...alles für den kleinen Prinz...
Dann war es endlich soweit...der 14. Oktober 2005!
Wir waren ganz schön aufgeregt und an Frühstück war echt nicht zu denken. Die ca. 100km Fahrt kamen uns wie eine Erdumrundung vor. So gegen 11Uhr waren wir dann in Michelsdorf. Am Tor wurden wir, wie immer, lautstark von Anettes Meute begrüßt. Unser Kleiner war der letzte Welpe seines Wurfes und wartete schon auf uns. Während die Formalitäten erledigt wurden, nutzte er die Zeit, um sich ausgiebig von Mama Julia zu verabschieden.
Alles klar...jetzt beginnt es
DAS ABENTEUER BENNY!!!!
